Sunday, June 26, 2022
HomeAustriaHeute in Österreich: Eine Zusammenfassung der neuesten Nachrichten am Mittwoch

Heute in Österreich: Eine Zusammenfassung der neuesten Nachrichten am Mittwoch

Finden Sie heraus, was am Mittwoch in Österreich los ist, mit der kurzen Zusammenfassung der heutigen Nachrichten von The Local.

Impfkoordinator warnt vor Abschaffung von Masken

Österreichs Impfkoordinatorin Katharina Reich hat in einem Interview mit dem ORF vor Regierungsplänen gewarnt, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Einzelhandel möglicherweise einzustellen.

Sie verteidigte die Umstellung von FPP-2-Masken auf MNS-Masken (Mund- und Nasenschutz) sowie die für Österreich geplanten Lockerungen, die am 1. Juli kommen werden. Sie warnte jedoch davor, dass Österreich „keine Insel“ sei.

ANALYSE: Lockert Österreich die Covid-19-Maßnahmen zu schnell?

MEHR LESEN: Ab Donnerstag keine Maskenpflicht mehr bei Friseuren, Fitnessstudios oder Kinos

Steuer ist in Österreich fällig

Menschen, die ihre Steuern und Abgaben aufgrund der Covid-19-Pandemie aufgeschoben haben, müssen anfangen, ihre Schulden zurückzuzahlen. Heute (30. Juni) ist der letzte Tag, an dem Unternehmen im österreichischen Steuersystem FinanzOnline eine Ratenzahlung für ihre Steuerschulden beantragen können.

Der ORF berichtet, dass Geschäftsführer von Unternehmen, die insolvent werden, persönlich für die Steuerschulden ihres Unternehmens haftbar gemacht werden, weil sie beim Antrag auf Stundung angeben mussten, dass die Einbringlichkeit der Forderung nicht gefährdet wird. Nach Angaben des Finanzministeriums wurden zum 10. Juni Steuern in Höhe von 5,7 Milliarden Euro gestundet oder gesenkt.

Gender Gap bei Rentenerhöhungen im Jahr 2020

Österreichs Gender Gap bei den Renten hat sich 2020 noch weiter vergrößert. Frauen, die 2020 in Rente gegangen sind, erhielten nur 56 Prozent der Männerrente. Im Jahr 2019 lag das durchschnittliche Rentenniveau bei 60 Prozent des von Männern. Das geht aus den neuesten Daten der Rentenversicherungsanstalt (PVA) hervor, berichtet der Sender ORF.

Fünf-Millionen-Ziel fast erreicht

Das Versprechen des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz, bis Ende Juni fünf Millionen Menschen zu impfen, wird knapp verfehlt, und das Ziel wird voraussichtlich vor Montag nächster Woche erreicht, berichtet Der Standard. Die neuesten Daten des österreichischen Impfstoff-Dashboards zeigen, dass am 30. Juni bisher 4.692.442 Menschen eine Impfung erhalten haben.

Bundesländer suchen Menschen zum Impfen

Viele Bundesländer suchen inzwischen Menschen zum Impfen, berichtet der ORF-Sender. Burgenland, Steiermark, Salzburg und Kärnten geben alle an, mehr Impfdosen zu haben als Impfwillige.

In den kommenden Wochen stehen der Steiermark weitere 70.000 Dosen des AstraZeneca-Impfstoffs zur Verfügung, die noch nicht zugeteilt wurden.

In Wien werden andere Taktiken angewendet. Jugendliche in Wien, die am Dienstag eine „Impfparty“ auf dem Badeschiff am Schwedenplatz besuchten, konnten mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) über ihre Impfsorgen sprechen und bekamen beim Zuhören die Chance, sich gegen Johnson and Johnson impfen zu lassen zur Livemusik.

In Wartebereichen werden auch Fußballspiele ausgestrahlt.

Pilotprojekt zur begehbaren Impfung

In der oberösterreichischen Gemeinde Neumarkt im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) startet nächste Woche ein Pilotprojekt zur Laufimpfung in Gasthöfen und Feuerwehren.

Es ist kein Termin erforderlich und diejenigen, die sich impfen lassen möchten, erhalten den Johnson-und-Johson-Impfstoff, der für eine vollständige Immunität nur eine Impfung erfordert.

Die Dörfer Dingdorf, Matzelsdorf und Trosselsdorf werden an dem Projekt teilnehmen, aber auch Bewohner der Nachbardörfer können einen Termin vereinbaren, um am Freitag nicht verwendete Dosen zu erhalten, berichtet der ORF.

Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 7,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz bzw. die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner beträgt 7,9. Kein Bundesland hat einen Wert über 20, viele haben einen Wert unter 10,0. Kärnten (2,1) hat den niedrigsten, Wien mit 18,3 den höchsten.

Kurz wird Abschiebungen nach Afghanistan nicht stoppen

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat angekündigt, die Abschiebungen nach Afghanistan nach dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen, bei dem zwei afghanische Männer verdächtigt werden, nicht einzustellen.

“Bei mir wird es definitiv keinen Abschiebestopp nach Afghanistan und keine Lockerung der Asylgesetze geben”, sagte Kurz laut “Die Presse” am Dienstag. Das Papier stellt fest, dass Sprecher aller anderen großen österreichischen Parteien mit der Haltung von Kurz übereinstimmen.

RELATED ARTICLES

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

Most Popular

Recent Comments